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picto debate Gemeinsame Fischereipolitik (GFP)

Gemeinsame Fischereipolitik (GFP)

Soll sich die GFB (Gemeinsame Fischereipolitik) entschlossener in Richtung Umweltpolitik bewegen?

Nummer der europäischen Richtlinie : A7-0008/2013 | Debatte im Europäischen Parlament : 02.06.13

Der Fischereisektor steckt heute in der Krise. Seit mehren Jahren konstatieren die europäischen Behörden, wie schlecht es um die Fischbestände in den Meeren der EU bestellt ist. Die Gemeinsame Fischereipolitik, ein Abkommen von 1983, wurde bisher zwei groβen Reformen unterzogen. Nun muss sie erneut überarbeitet werden, um besser auf die Forderungen der im Fischereisektor Beschäftigten und der Verbraucher eingehen zu können. Die europäischen Ziele dabei sind, so die Aussage des irischen Landwirtschaftsministers „den Sektor nachhaltig zu sichern, die Fischbestände besser zu schützen und dabei gleichzeitig neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

Das Votum des Parlaments ist für den 5. Februar vorgesehen.
Das endgültige Abkommen soll kommenden Juni beschlossen werden.

Mit einem Blick es besser verstehen: unsere Infographie >

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Saskia Richartz

1.Runde: Präsentation - Fischereipolitische Referentin von Greenpeace und europäische Beraterin Saskia Richartz ist Aktivistin und Umweltschützerin. Seit 11 Jahren arbeitet die Spezialistin für europäische Fischereipolitik in Brüssel. Seit 2005 ist sie Mitglied bei Greenpeace Europe.

 

Saskia Richartz | Greenpeace


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Javier Garat Perez

1. Runde: Präsentation - Javier Garat Perez hat mehrere Jahre für die Europäische Kommission gearbeitet. Heute kämpft er für die Interessen der spanischen Fischer. Seit 2009 ist er der Präsident von Europêche.

 

Javier Garat Perez | Europeche

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picto debate Banken-Rekapitalisierung

Banken-Rekapitalisierung

Ist es wirklich notwendig, dass die Banken der EU ihr Eigenkapital erhöhen?

Nummer der europäischen Richtlinie : A7-0171/2012 | Debatte im Europäischen Parlament : 04.17.13

Die Banken, die seit 2007 im Mittelpunkt der Krise sind, müssen anders funktionieren. Das ist jedenfalls die Meinung der EU-Institutionen, die seit Jahren an neuen Maßnahmen für das Bankensystem arbeiten. Die Banken-Rekapitalisierung ist eine davon. Sie sollte es erlauben, die Haushalte der Mitgliedsstaaten bei Krisen zu schützen. Nicht alle teilen diese Meinung - insbesondere die Banken nicht. Die Debatte ist eröffnet.
Die aktuellen Verhandlungen in den EU-Institutionen über die Bankenrekapitalisierung sind die Folgen zweier internationaler Ereignisse: die Finanzkrise (seit 2007) und das Basel III Abkommen (2010).

Die Finanzkrise – 2007
Das Eigenkapital der Banken ist bis zur Finanzkrise stets zurückgegangen. 2007 hatte es seinen niedrigsten Punkt erreicht. Nun ist es aber so, dass die Reserven der Banken aus eben diesem Eigenkapital bestehen müssen, um im Falle einer Krise reagieren zu können. Während der Krise erwiesen sich die von den Banken eingegangenen Risiken als katastrophal – denn die Geldinstitute verfügten nicht über genug Eigenkapital. Die Staaten mussten die Banken mit Liquidität unterstützen, um deren Eigenkapital wieder aufzubauen und so einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern. Hierfür wiederum mussten viele EU-Staaten Darlehen aufnehmen und sich verschulden.

Basel III Abkommen – 2010
Ziel des Ende 2010 zwischen Vertretern der Zentralbanken von 27 Staaten verhandelten Basel III Abkommens ist es, das Finanzsystem nach der 2007-Krise zu stärken. Um das zu erreichen sollen die Banken in Zukunft mehr ihre Kreditgeber-Rolle als ihre Spekulationsaktivitäten wahrnehmen. Eine der empfohlenen Maßnahmen ist die Erhöhung des Eigenkapitals der Banken.

CRD IV Richtlinie – 2011
Die im Basel III Abkommen vorgesehenen Maßnahmen sollten in das EU-Recht durch die CVR IV - Capital Requirements Directive - integriert werden. Diese Richtlinie, die 2011 vom EU-Kommissar Michel Barnier vorgeschlagen wurde, wird durch einen Bericht des österreichischen EU-Abgeordneten Othmar Karas geprüft.

Mit einem Blick es besser verstehen: unsere Infographie >

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Frédéric Hache

Nach 12 Jahren im Dienst einer Investmentbank arbeitet Frédéric Hache seit seiner Gründung im Juni 2011 bei Finance Watch. Er ist Spezialist für Finanzmärkte, Anlegerschutz und Bankenregulierung.

 

Frédéric Hache | Finance watch


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Florence Ranson

Seit etwa 25 Jahren verkehrt Florence Ranson in Brüsseler Lobbyistenkreisen. Heute leitet sie die Kommunikationsabteilung des Europäischen Bankenverbands. Ihr Auftrag ist es, die Meinung ihres Verbands bei den EU-Institutionen zu vertreten.

 

Florence Ranson | EBF

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picto debate Umwelt

Umwelt

CO2-Ausstoß: Sollen die Unternehmen mehr zahlen?

Nummer der europäischen Richtlinie : A7-0317/2012 | Debatte im Europäischen Parlament : 04.15.13

Am 20. Februar hat sich die Umweltausschusses des EU-Parlaments (ENVI) für die Erhöhung der Preise der Quoten der Treibhausgas-Ausstöße ausgesprochen. Dies muss nun im europäischen Rat verhandelt werden, und dann wird im Parlament abgestimmt. Der Vorschlag wurde von den Umweltorganisationen begrüßt, beunruhigt aber die Industrie und ihre Lobby. Sie betrachten diesen Schritt als neue Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, der die Märkte schon jetzt beängstigt: Der Börsenkurs des Kohlenstoffs ist nach der Ankündigung um 20 Prozent abgestürzt... Eine Situation, die womöglich noch viele Reaktionen auslösen wird.

Die EU hat für den Klimaschutz 2005 neue Ziele festgelegt, u.a. Maßnahmen zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes bis 2020: Sie sollen, gemessen am Jahr 1990, um 20 Prozent reduziert werden. Um dies umzusetzen, wurde das Prinzip des Emissionsrechtehandels entwickelt, und seither wird mit CO2-Zertifikaten zwischen den europäischen Unternehmen gehandelt. Nach der Krise sind die Preise der CO2-Zertifikate eingestürzt: von anfangs etwa 12 Euro für eine Tonne ausgestossenen Kohlenstoff ist der Preis um das Fünffache gesunken. Der Abschreckungseffekt der Maßnahme wurde dadurch für umweltschädliche Unternehmen zunichte gemacht. Die EU-Kommission schlägt nun eine mehrstufige Reform vor, um das System dem aktuellen Zustand der europäischen Industrie anzupassen.

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Sam van den Plas

Arbeitet seit 2005 beim WWF, wo er hauptsächlich für europäische Klimapolitik, den EU-Emissionshandel und die Mechanismen des Kyoto-Protokolls zuständig ist.

 

Sam van den Plas | WWF


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A. van den Hoven

Arbeitet seit 2003 bei Businesseurope, wo er für die internationalen Beziehungen, insbesondere für die Wirtschaftsverhandlungen, die bilateralen Beziehungen, die Industrie, Umwelt, Energie- und Forschungspolitik verantwortlich ist.

 

A. van den Hoven | Businesseurope

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picto debate Transparenzregister

Transparenzregister

Genügt das Lobbyregister?

Nummer der europäischen Richtlinie : --- | Debatte im Europäischen Parlament : 06.13.13

Brüssel ist heute nach Washington die zweite Hauptstadt des Lobbyismus. Die Anzahl der Lobbyisten, die sich im Machtbereich der EU-Institutionen befinden, wird auf 10.000 bis 15.000 geschätzt. 1980 waren es nur 1000. Diese Policy Officers, Männer und Frauen, die für Öffentlichkeitsarbeit oder Wissenschaftliche Bereiche zuständig sind, bleiben oft im Schatten, doch sie beobachten de Ausarbeitung der neuen Gesetze und versuchen Entscheidungen zu beeinflussen. In Washington ist der jährliche Haushalt des Lobbyismus bekannt: 3,5 Milliarden Dollar. In Brüssel bleibt es schwierig die Einflusskraft der Lobbyisten zu beziffern, da es kein verpflichtendes Transparenzregister gibt.

2011 wurde dank einer gemeinsamen Initiative des EU-Parlaments und der EU- Kommission ein Transparenzregister ins Leben gerufen. So kann jeder Lobbyist Klarheit über seine Tätigkeiten schaffen, indem er seine Finanzierungen und die Identität seiner Kunden offenlegt. Bis heute haben sich 5.500 Organisationen freiwillig registriert, doch manche große Lobby entzieht sich dem Register weiterhin. Für viele Mitarbeiter des EU- Parlaments und zahlreiche NGOs ist es notwendig, diese Registrierung obligatorisch zu machen.

In der Öffentlichkeit ist die Situation der Lobbys nach wie vor unbekannt. Sie werden oft kritisiert, doch spielen sie eine wesentliche Rolle für die EU-Institutionen, indem sie die Kommissare und Abgeordneten mit Expertisen zu vielen Spezialbereichen informieren. Das Transparenzregister macht viele Informationen über eine Lobby öffentlich wie die Anzahl der in einer Aktion involvierten Angestellten, die gesetzlichen Entwürfe, für die sie sich interessiert haben, und vor allem sie für ihre Aktionen ausgegeben haben.

Die Tatsache, dass dieses Register freiwillig ist, schränkt allerdings den Einblick der Öffentlichkeit in den Lobbyismus in Brüssel ein. Die große Mehrheit der Organisationen ist immer noch nicht registriert: Apple, Monsanto, Goldman Sachs, Deutsche Bank, Time Warner, Aspect Consulting, Bell Pottinger oder auch Covington & Burling. Auch die Registrierten zeigen nicht alles. Für Gérard Legris, Leiter der Transparenzabteilung der EU-Kommission, sollte man das Transparenzregister und die Korruptionsbekämpfung nicht verwechseln. „Dieses Werkzeug sollte als Test und Chance für Unternehmen, NGOs und anderer Interessenvertretungen betrachtet werden, mit Hilfe dessen sie zeigen können, was sie machen und wie sie zu Themen stehen,“ sagt Legris.

In den nächsten Wochen werden die Kommission und das Parlament eine Überprüfung des Registers einleiten. Es ist eher eine Bilanz nach zwei Jahrenals eine Neubearbeitung des Werkzeugs. Der Vize-Präsident des Parlaments, Rainer Wieland, der Präsident der Kommission sowie mehrere politischeGruppen werden an der Diskussion teilnehmen. Manche befürchten, dass die Diskussion nicht öffentlich genug stattfindet und deshalb auch nicht mehr Transparenz fördern wird.

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Susanna Di Feliciantonio

1. Runde: Präsentation - Susanna Di Feliciantonio, Doktor der Internationalen Beziehungen, ist seit 2012 Präsidentin der SEAP (Society of European Affairs Professionals). Sie ist ebenfalls die Sprecherin von ICAEW (Institute of Chartered Accountants in England and Wales), ein Verband von mehr als 140.000 Buchhaltern, und dort für europäische Staatsangelegenheiten verantwortlich.

 

Susanna Di Feliciantonio | S.E.A.P.


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Koen Roovers

1. Runde: Präsentation - Koen Roovers ist Koordinator der Allianz für Lobbytransparenz und ethische Regelung (ALTER-EU), ein Netzwerk von mehr als 200 Organisationen. Davor hat er 4 Jahre als politischer Berater im EU-Parlament gearbeitet, und war als Volontär in mehreren lokalen NGOs in Afrika und im Süden Asiens engagiert.

 

Koen Roovers | Alter-EU

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picto debate Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

GAP: Sollte die Umwelt mehr bevorzugt werden?

Nummer der europäischen Richtlinie : --- | Debatte im Europäischen Parlament : 03.13.13

Als historischer europäischer Solidaritätsmechanismus ist das Hauptziel der GAP eine Kontrolle über die Produktpreise einzuführen und die Subventionen zwischen den verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft zu verteilen. 40 Prozent des EU-Haushalts für gemeinsame Politik gehen an die GAP, doch es gibt keinen Konsens über diese Politik und ständig Streit zwischen den Mitgliederstaaten: Ein Teil der Beitragszahler empfindet die Zuschreibung der Haushalte unter den Empfänger-Staaten als unfair.

Seit ihrer Gründung 1957 hat die GAP in mehr als 50 Jahren etliche Reformen erlebt. Einige ihrer Kernaufgaben werden nun im EU-Parlament überprüft: die Zuordnung der Zahlungen, die Hilfen an junge Landwirte und der Umweltschutz. Dieser letzter Punkt ist Thema unserer Debatte: Die Vertreter der Landwirte fühlen sich vom Vorschlag der Kommission benachteiligt, während die Umweltschutzorganisationen diesen Fortschritt begrüßen. Man spricht von der „Begrünung“ der GAP.

Unter diesen Vorschlägen sind vier Maßnahmen entscheidend für diese Wende:

1) Diversifizierung der Kulturen
Landwirte müssen demnach auf mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieben (10 bis 30 ha Flächen) mindestens zwei verschiedene Pflanzenkulturen anbauen. Je größer der Betrieb ist, umso mehr Diversifizierung soll es geben.

2) Permanente Weideflächen und Almen
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen garantieren, dass mindestens fünf Prozent der landwirtschaftlichen Flächen als Weide und Alm genutzt werden.

3) Ökologisch interessante landwirtschaftliche Flächen
Diese ökologisch interessanten landwirtschaftlichen Flächen, zu denen Brachland, Terrassen usw. zählen, müssen mindestens sieben Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmachen. Die Direktzahlungen sollen zu 30 Prozent aus den nationalen Haushalten für Maßnahmen der Flächenbegrünung verwendet werden. Die Kommission hat ebenfalls vorgeschlagen, die Finanzmittel für ländliche Entwicklungsprogramme spürbar zu erhöhen, um z. B. die biologische Landwirtschaft zu unterstützen.

4) Erhöhte Finanzmittel für optionale Begrünungsmaßnahmen
Mehr als jemals zuvor liegt der EU der Umweltschutz am Herzen. Das Parlament trifft seine Entscheidungen am 13. und 14. März 2013.

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Faustine Defossez

1. Runde: Präsentation - Faustine Defossez ist im Europäischen Umweltbüro für Agrarpolitik und Energie aus Biomasse zuständig. Davor hat sie für die EU-Kommission gearbeitet, bei der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Sie hat sich dort um Lebensmittelhilfen für die Benachteiligten gekümmert.

 

Faustine Defossez | Eur. Umweltbüro


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Pekka Pesonen

1. Runde: Präsentation - Pekka Pesonen kommt aus einer Landwirten-Familie. Er war Berater bei dem finnischen Kooperativen und Gewerkschaften Landwirtschaftsverband von 1997 bis 2005, dann Staatssekretär im finnischen Wald- und Lanwirtschaftsministerium von 2005 bis 2007. Seit 2007 ist er Copa-Cogecas Generalsekretär.

 

Pekka Pesonen | Copa-Cogeca

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picto debate Tabak

Tabak

Greifen weniger Leute zur Zigarette, wenn das Marketing reguliert wird?

Nummer der europäischen Richtlinie : --- | Debatte im Europäischen Parlament : 09.09.13

Jedes Jahr sterben etwa 700.000 Menschen in Europa an den Folgen des Rauchens.
Tabakprodukte generieren also sehr hohe Kosten im Gesundheitswesen und belasten die öffentlichen Finanzen. Besonders problematisch ist der Tabakkonsum von Minderjährigen. Im Vergleich zu anderen Ländern, wie etwa Australien oder Uruguay haben bereits drastische Konsequenzen gezogen. Dort gibt es quasi keine Markenlogos mehr auf Zigarettenpackungen sondern vor allem abschreckende Fotos, wodurch versucht wird, das Rauchen so unattraktiv wie möglich zu machen. Europa hinkt hinterher. Deswegen hat die europäische Kommission im Dezember 2012 einen Vorschlag zur Änderung der Tabakrichtlinie präsentiert. Das Ziel ist die Zahl der Raucher in Europa zu verringern.
Der Vorschlag über die Richtlinie der Kommission hat viele Reaktionen im EU-Parlament ausgelöst. Um den Tabakkonsum zu vermindern, will die Kommission sich besonders auf die Minderjährigen konzentrieren. Binnen fünf Jahre soll die Zahl der Raucher um zwei Prozent reduziert werden. Hierfür wurden mehrere einschneidende Maßnahmen vorgeschlagen:

1/ Schockierende bildliche Warnhinweise, die 75% der Packung einnehmen.
2/ Starke Geschmacksstoffe wie Menthol sollen eingeschränkt werden..
3/ Der grenzüberschreitende An- und Verkauf soll reguliert werden.

Die Tabakindustrie steht dem Vorschlag ablehnend gegenüber. Die Lobbyisten versuchen, die Maßnahmen abzuschwächen. Ihre Wirkung auf Minderjährige sei ungewiss. Dies widerum bestreitet die Anti-Rauch-Lobby.

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F. Berteletti

1. Runde: Präsentation - Florence Berteletti leitet Smoke Free Partnerschip seit 2007. Sie hat an mehreren Initiativen teilgenommen, um Gesetze gegen Tabak auf europäischer Ebene durchzusetzen. Sie hat an der Rahmenregelung der WHO für die Tabakbekämpfung mitgewirkt.

 

F. Berteletti | Smoke Free Partnership


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Istvan Komoroczki

1. Runde: Präsentation - István Komoroczki ist ehemaliger ungarischer Diplomat. Seit November 2010 leitet er das EU-Büro von Imperial Tobacco in Brüssel. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Tabak-Regulierungen und EU-Besteuerung.

 

Istvan Komoroczki | Imperial Tobacco

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picto debate Schutz von personenbezogenen Daten

Schutz von personenbezogenen Daten

Kann man im Internet das Privatleben der Benutzer und die Interessen der Unternehmen vereinbaren?

Nummer der europäischen Richtlinie : --- | Debatte im Europäischen Parlament : 05.29.13

Das Internet merkt sich alles und offenbart es. Identität, Alter, Adresse, Telefonnummer, Hobbys... Der Internet-Benutzer gibt Unternehmen und ihren Marketingabteilungen einen Zugang zu seinen persönlichen Daten, meistens ohne es mitzukriegen. Für diese Internet-Firmen stellen die Informationen einen großen Teil ihrer finanziellen Interessen dar. Der Internet-Benutzer und sein Privatleben, eine wirtschaftliche Goldgrube: Wie sollte man die Bewirtschaftung der persönlichen Daten einschränken?

Die EU-Kommissarin Vivianne Reding will mit ihrem Reformvorschlag vom 25. Januar 2013 die Rechte und Verpflichtungen der Akteuren des Internets in der EU vereinheitlichen. Die Benutzer sollen besser geschützt werden vor den Unternehmen, dessen Marketing hauptsächlich auf der Analyse dieser Daten basiert.

Den ursprüngliche Revisionsvorschlag haben im Parlament viele begrüßt. Es hat aber die großen Internet-Firmen gestört, die sofort versucht haben, den Vorschlag zu beeinflussen. Seit zwei Monate liefern sich die Lobbys in Brüssel eine Schlacht. Vertreter von riesigen Firmen wie Facebook, Google, eBay oder Amazon haben den zuständigen parlamentarischen Ausschüsse Änderungsanträge vorgeschlagen, um die EU-Datenschutzreform wieder ausgewogener zu machen – oder sogar in ihre Richtung zu ziehen – und um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des e-Marketings zu erhalten.

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Kimon Zorbas

1. Runde: Präsentation - Kimon Zorbas ist ausgebildeter Rechtsanwalt und Vizepräsident von IAB Europe (Interactive Advertising Bureau Europe). Er leitet u.a. das Programm der öffentlichen Politik dieses Vereins auf europäischer Ebene. Das IAB befasst sich hauptsächlich mit Daten- und Verbraucherschutz, Werbung und e-Commerce.

 

Kimon Zorbas | IAB Europe


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J.Zimmermann

1. Runde: Präsentation - Jérémie Zimmermann ist Sprecher und Mitbegründer des Vereins La Quadrature du Net, der sich für die Rechte und Freiheiten der Bürger auf Internet einsetzt. Die "Quadrature" interessiert sich für Debatten über Redefreiheit, Urheberrecht, Regulierung von Telekommunikation und Privatleben.

 

J.Zimmermann | La quadrature du net

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Biosprit

Soll Europa die Produktion von Biosprit reduzieren?

Nummer der europäischen Richtlinie : --- | Debatte im Europäischen Parlament : 05.29.13

Mit einer Produktion die über die Zeitspanne 2006-2011 fast verdoppelt wurde, erfahren wir weltweit einen Goldrausch um das „grüne Gold“: die Biokraftstoffe – oder Agrotreibstoffe, umgangssprachlich auch „Biosprit“ genannt. Manche sehen Biosprit wie die Antwort auf den Klimawandel, dazu sei es auch fördernd um Arbeitsstellen und Stabilität in Entwicklungsländern zu erzeugen. Doch die Agrotreibstoffe sind nicht risikolos, mehrere Studien beweisen es. Die EU-Kommission schlägt vor, die Richtlinie zu überprüfen: bis 2020 soll die Nutzung von Biotreibstoffe, die aus Nahrungsmittel produziert wurden, von 10 auf 5 Prozent reduziert werden.

Agrotreibstoffe werden aus Pflanzen oder aus pflanzlichen Ölen erzeugt und stoßen während ihrer Verbrennung weniger CO2 aus als fossile Treibstoffe: 60 Prozent weniger CO2 bei Biodiesel und 70 Prozent weniger bei Bioethanol. Daneben ist die Schaffung neuer Arbeitsstellen für die Hersteller eines der Hauptargumente. Ende der 2000 Jahre haben Studien hervorgesehen, dass bis 2010 etwa 400.000 Arbeitsstellen geschaffen sein könnten. Die Branche erlebt jedoch scharfe Kritik: Mehrere Organisationen prangern u.a. die Folgen einer wachsenden Produktion außerhalb Europas an. Sie sprechen Risiken im Bereich der Lebensmittel an, sowie Armut für lokale Bevölkerungen, die in Afrika, Lateinamerika und auch Südostasien unter der Produktion leiden.

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Robbie Blake

1. Runde: Präsentation - Robbie Blake führt die Friends of the Earth (FOE) Biosprit-Kampagne, er hat dafür politische Aktionen und Reden, Recherchen und Öffentlichkeitsarbeit gesleistet. FOE ist das grösste Umweltnetzwert Europas: Es versammelt 30 nationale Organisationen und tausende lokale Gruppen. Die Kampagne bezüglich des Biosprits wurde 2007 gestartet.

 

Robbie Blake | FOE Europe


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Isabelle Maurizi

1. Runde: Präsentation - Isabelle Maurizi ist seit 2011 Projektleiterin für European Biodiesel Board (EBB), sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Nachhaltigkeit. EBB versammelt etwa 80 Mitglieder in 21 EU-Mitgliedsstaaten.

 

Isabelle Maurizi | Eur. Biodiesel Board

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    Willkommen bei The Brussels Business Online!

    Fischerei-Reform, Bankenrekapitalisierung, CO2-Emissionen, Transparenzregister, Regelung bezüglich der Tabak-Verpackungen, Datenschutz, Biosprit...

    Zwischen dem 5. Februar und dem 5. April 2013 wurden auf dieser Seite acht Debatten über europäische Fragen geführt, die im gleichem Zeitraum auch im EU-Parlament in Brüssel auf der Tagesordnung standen. Meinungen und Streitgespräche von Lobbyisten, Abstimmung der Internet User und der Europaabgeordneten, Kommentare der Bürger und Journalisten, Inhalte und Diskussionen in den Soziale Netzwerke: The Brussels Business Online hat viele Reaktionen ausgelöst. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Projekt. Von nun an können Sie leider nicht mehr abstimmen und kommentieren. Die Inhalte stehen Ihnen jedoch frei zur Verfügung.


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